174% mit der Micron Technology Aktie! Systematisch traden statt blind zocken ...
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
was für ein Tag! Gestern (also am 5. November) hatte ich mal wieder das Gefühl, als platze der Mond am (Börsen-)Himmel. So verlor der Nasdaq 100 (in Euro) sage und schreibe -6,29% an einem Tag. Und auch der hochgradig technologielastige MSCI World Index konnte sich mit -3,22% (Preisindex in Euro) dem Gemetzel im Technologiesektor nicht entziehen. Betrachten wir einzelne Werte, so sah es dort noch ganz anders aus. So büßte beispielsweise Micron Technology an diesem einen Tag -17,3% an Wert ein.
Machen wir uns nichts vor. Das sind genau jene Börsentage, an denen häufig – stark emotionsbedingt – die größten Anlagefehler begangen werden. Für viele Anleger ist es sehr schwierig, in solch heißen Börsenphasen, die zumeist noch durch die Finanzpresse befeuert werden, einen kühlen Kopf zu bewahren und zielgerichtet zu handeln [Anmerkung: In der Behavioral-Finance-Forschung wird dieses Phänomen unter dem Stichwort „Self-Control“ diskutiert]. Vor allem kurzfristig ausgerichtetes Trading ist in solchen Situationen besonders schwierig.
Die Lösung: Systematisches Trading
In ihrem weitbekannten Aufsatz zum Thema „Dispositionseffekt“ aus dem Jahr 1985 erläutern die beiden Autoren Meir Statman und Hersh Shefrin, wie professionelle Trader auch in „heißen Phasen“ ihre Selbstkontrolle mithilfe fester Trading-Regeln bewahren [siehe Shefrin and Statman: „The Disposition to Sell Winners Too Early and Ride Losers Too Long: Theory and Evidence“, erschienen 1985 in The Journal of Finance].
Und das ist sicherlich der richtige Weg. Wenn Trading, dann bitte doch systematisch nach einem festen (idealerweise wissenschaftlich fundierten) Regelwerk bzw. einem darauf basierenden Handelssystem. Bei allen spontanen und emotionsgetriebenen Handelsaktivitäten besteht die latente Gefahr, dass sie in einer mehr oder weniger ausgearteten Zockerei enden.
Systematisches Trading kann ganz einfach sein
Nun ist es sicherlich nicht jedermanns Sache, selbst ein erfolgversprechendes Handelssystem zu entwickeln. Neben einem großen und laufend zu aktualisierenden Datenpool gehören hierzu auch jede Menge Know-how, Erfahrung und in aller Regel auch entsprechende Programmierkenntnisse.
Glücklicherweise gibt es aber auch bereits fertig entwickelte Handelssysteme, die börsentäglich aktualisiert werden und die die jeweils zu tätigenden Käufe bzw. Verkäufe am Aktienmarkt defacto „mundgerecht“ ins Haus liefern.
Der Börsendienst boerse.de-Aktienbrief Plus
Ein Beispiel hierfür ist der rein digitale Informationsdienst boerse.de-Aktienbrief Plus, der bereits seit dem 17. August 2020 real am Markt verfügbar ist und im aktuell sicher nicht ganz leichten Jahr eine Rendite von 31,3% Year-to-Date vorweisen kann. Das Anlageuniversum besteht bei diesem Börsendienst aus den jeweils 100 aktuellen Champions-Aktien sowie 150 „champions-nahen“ Werten, also Aktien, die den Champions-Status (noch) nicht ganz geschafft haben. Alle Aktien weisen ein boerse.de-Aktien-Rating von AAA bzw. AA auf.
Aus diesem Pool werden mithilfe des BOTSI-Anlageroboters [BOTSI steht für „Best of Trends System Investment“] die bis zu zehn trendstärksten Aktien selektiert und ins Musterportfolio aufgenommen. Werden keine zehn Titel mit einem nachhaltigen Aufwärtstrend identifiziert, dann wird eben in neun, acht usw. Werte investiert und der Rest der Anlagesumme temporär in einer Cash-Position gehalten. Die jeweiligen Handelssignale werden wöchentlich auf Basis der Freitagsschlusskurse bestimmt und können am Montag vom Anleger real in seinem Depot umgesetzt werden. Wenngleich auf Wochenbasis regulär gehandelt wird, so erfolgt börsentäglich eine Überprüfung, ob eine Aktie signifikant an Wert gefallen ist, wodurch dann ggf. ein sogenannter Sicherheitsverkauf ausgelöst (bzw. im Musterdepot auch real umgesetzt) wird.
Aktuelle Lage im boerse.de-Aktienbrief Plus und die Sache mit Micron Technology
Bis zum 23. Oktober umfasste das Musterdepot des boerse.de-Aktienbrief Plus noch sieben Werte, von denen dann am 24. Oktober zwei zum Verkauf gestellt wurden. Eine Woche später, konkret am 31. Oktober, wurden von den fünf Titeln im Musterdepot drei weitere verkauft, womit nur mehr zwei Titel im Musterdepot verblieben sind.
Von den beiden Titeln im Musterdepot des boerse.de-Aktienbrief Plus wurde nun heute (am 6. November) aufgrund des gestrigen Kursbebens an der Tech-Front für die Aktie Micron Technology ein Sicherheitsverkauf ausgelöst. Was sich jetzt auf den ersten Blick als ziemliches Desaster anhören mag, ist für manchen Anleger alles andere als negativ. Konkret wurde Micron Technology am 14. November 2025 bei einem Kurs von 213,10 zum Kauf empfohlen. Per gestern wurde die Aktie im Rahmen eines Sicherheitsverkaufs zu 585,00 Euro aus dem Musterdepot herausgenommen, woraus eine Performance von 174% resultiert!
Verzögerte Orderausführung ist nicht immer ein Nachteil für den Anleger
Ich bekomme häufig zu hören, dass die Gewinn- bzw. Verlustberechnung des Musterdepots auf den Schlusskuren des Vortages basiert, was sich leider aus technischen Gründen nicht vermeiden lässt. Wird nun am nachfolgenden Tag gehandelt, so weicht dieser Kurs natürlich vom Schlusskurs des Vortages ab, was sich aber auch vorteilhaft für einen Anleger herausstellen kann. So wurde Micron Technolgy per Schlusskurs von gestern zum Verkauf gestellt und auch so in der Performance-Buchhaltung des Musterdepots verbucht. Heute (am 6. November) hat der Kurs von Micron Technology gegenüber dem Vortag wieder deutlich zugelegt (z.B. 12:47 Uhr: +9,88%). Wer also zu den aktuellen Kursen seine Position verkauft, der realisiert mit Micron Technology einen Gewinn, der ein gutes Stück über jenem des Musterdepots liegt. Kurz zusammengefasst: Eine verzögerte Orderausführung kann sich zwar mal negativ, aber auch positiv für den Anleger auswirken [Anmerkung: Im Vergleich zur Musterdepot-Performance].
Jetzt ist ein idealer Einstiegszeitpunkt …
Per heute weist das Musterdepot des boerse.de-Aktienbrief Plus nur noch einen Wert auf, was bedeutet, dass das Portfolio über die nächsten Wochen wieder neu aus der Cash-Position heraus (sozusagen auf der grünen Wiese) aufgebaut wird. Für einen Neueinsteiger bedeutet dies eigentlich einen idealen Einstiegszeitpunkt, da das Portfolio Schritt für Schritt mit den zukünftigen Empfehlungen implementiert werden kann.
Sollten Sie noch unentschlossen sein, dann sehen Sie sich doch den boerse.de-Aktienbrief Plus kostenlos und völlig unverbindlich an. Neben dem aktuellen Musterportfolio finden Sie im Online-Bereich auch sämtliche berechneten Indikatoren, Indikatoren-Rankings, alle bisherigen Transaktionen inklusive der erzielten Performance, Derivate-Empfehlungen sowie umfassende Rendite- und Risikoauswertungen. Es wird alles transparent offengelegt.
Das Einzige, was Sie tun müssen, ist einfach einen Gratis-Login anzufordern: Unter diesem LINK können Sie das White Paper „Trendfolge-Tradings für Zusatzgewinne mit dem boerse.de-Aktienbrief Plus: Einfach, transparent und regelgebunden an Trends partizipieren“ kostenlos bestellen, das die genaue Funktionsweise und die Handhabung dieses Börsendienstes erläutert. Zusammen mit der White-Paper-Anforderung wird Ihnen – natürlich ebenfalls kostenlos und völlig unverbindlich – ein Gratis-Login zu dem Dienst boerse.de-Aktienbrief Plus freigeschaltet.
Unabhängig davon, wie Sie es machen. Ich hoffe auf alle Fälle, dass es Ihnen gelingt, Ihre Emotionen – zumindest was das Thema Börseninvestments betrifft – so unter Kontrolle zu halten, dass sich keine negativen Folgen für Ihre Performance ergeben. Mit dem boerse.de-Aktienbrief Plus habe ich Ihnen einen möglichen Weg hierzu aufgezeigt. Aber bekanntlich sollen ja „viele Wege nach Rom“ führen …
Auf bald,
Ihr Hubert Dichtl

