Mit den steigenden Staatsschulden wird Geld immer weniger wert - deshalb liquide Sachwerte

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie und ich mehr Schulden als Assets besitzen, haben wir ein Problem. Wenn unsere ungedeckten Schulden im dreistelligen Millionenbereich liegen, hat unsere kreditgebende Bank ein Problem. Doch wenn die Staatsschulden der USA in den Himmel steigen, haben Geldanleger rund um den Globus ein Problem, während Sachwertinvestoren profitieren. Aktuell: 

Die Verschuldung der USA hat nun erstmals die Grenze von 40 Billionen US-Dollar überschritten. Das sind 40.000 Milliarden, die als 100-Dollar-Scheine dem Gewicht von knapp 40 Eiffeltürmen entsprechen würden, was die Absurdität dieser Zahl vor Augen führt. Dabei steigen die Schulden exponentiell entsprechend der Zinseszinskurve. Konkret: 

Zur Jahrtausendwende waren die USA mit 5,7 Billionen Dollar verschuldet, 2008 waren es erstmals mehr als zehn Billionen, und 2017 wurden die 20 Billionen überschritten. Die 30-Billionen-Grenze fiel nur fünf Jahre später (2022), und vier Jahre danach sind nun die 40 Billionen erreicht. Alles in allem sind die Staatsschulden in einem Zeitraum von 26 Jahren um 602% explodiert, was einem Schuldenzuwachs von 7,8% jährlich entspricht. Doch: 

Der Goldpreis hat seit Ende 1999 1265% in Euro bzw. 1467% in US-Dollar zugelegt, was Renditen von +10,3% p.a./+10,9% p.a. entspricht bzw. rund 10% p.a. ohne den starken Anstieg vom August. Für die Aktienmärkte ist dieser Vergleichszeitraum schwierig (Dow Jones +5,9% p.a.), da im März 2000 die New-Economy-Blase platzte, worauf die Jahrhundert-Baisse folgte. Gerechnet von der erstmaligen Veröffentlichung unseres 100 Champions umfassenden boerse.de-Champions-Index BCI am 22. Februar 2002 ergibt sich ein Champions-Plus von 7,6% p.a. und ein Dow-Jones-Zuwachs von 7,1% p.a. (MSCI World +5,8% p.a., Kurs-Dax +4,2% p.a.), was unter Berücksichtigung von Dividenden ebenfalls rund 10% Rendite p.a. bedeutet. Dies zeigt:

Sachwerte wie Gold (als besseres, da nicht beliebig vermehrbares Geld) und Aktien steigen mit der Staatsverschuldung, und diesen „Automatismus“ können Sie in unserem „Leitfaden für Ihr Vermögen“ nachvollziehen. Spiegelbildlich wird damit Geld immer weniger wert, was jeder von uns fühlt, aber in den offiziellen Inflationsdaten kaum zum Ausdruck kommt. Doch gemessen am Goldpreis hat der Euro in diesem Jahrhundert 93% verloren und gemessen am Dow Jones beträgt das Minus 94%. Deshalb: 

Denken Sie nicht einmal darüber nach, Ihr Geld für offensichtlich verlockende 5% p.a. in langfristigen Staatsanleihen anzulegen! Natürlich sind die Zinsen hier garantiert, doch welchen „Wert“ wird in 20 oder 30 Jahren das Geld haben, das Ihnen dann zurückgezahlt wird? Die Staatsschulden werden immer weiter steigen, und in einer überschuldeten Welt sollten Sie kein Gläubiger sein. Natürlich wird die Verschuldung sogar noch atemberaubendere Ausmaße annehmen, bis es am Tag „X“ zu einem Reset der Finanzsysteme kommen muss – und dann werden Sie sich erst recht wünschen, in liquide Sachwerte investiert zu haben. Also ganz einfach: 

Wenn Sie für Ihre Erben und für sich Vermögen sichern und vermehren möchten, dann benötigen Sie börsennotierte Quality-Investments und Gold (boerse.de-Gold, responsible und ohne laufende Gebühren). Dabei geht es nicht darum, wann Champions in der Breite wieder eine Outperformance zeigen, sondern um das große Ganze. Die historischen „Überrenditen“ wird es auch in der Zukunft geben. 

Qualität gewinnt langfristig immer!

Mit bullishen Grüßen

Ihr
Thomas Müller